10. Juli 2015

Traum-Angst - Alpträume


Letzte Nacht war furchtbar. Ich war hundemüde. Müde bin ich immer, ja, aber ich war schlaf-müde. Heißt, mir sind die Augen schon zugefallen, ehe ich ins Bett kriechen konnte. Kaum das ich lag, bin ich weggenippt (=eingedöst; eingenickt). Gut 15-20 Minuten später (nachdem ich mich überhaupt in die Federn begeben hatte) schreckte ich hoch. Da war was. Da waren Bilder hinter meinen Augen. Ein Alptraum. Der erste in dieser Nacht.

Ich lag auf einer Krankenhausliege. Nicht einem Krankenhausbett. Es war eine Liege, wie es sie in der Notaufnahme gibt, mit Kreppband ausgelegt. Schmal. Alles war seltsam grau und grell. Jemand saß neben mir, hielt meinen linken Arm in Händen, wollte Blut abnehmen. Er setzte die Spritze an, und mir wurde ganz komisch, die Hand schwoll an, alles kribbelte und schmerzte; es schien mir, als stimme etwas nicht. Dann hörte ich eine Stimme, die schrie (panisch): "Da ist Luft drin!"

Ich schreckte hoch, schweißgebadet. Ich faselte etwas wie "der hat Luft in meine Venen gespritzt". Mein Kopf war noch nicht klar, die Bilder vor meinen Augen waren zum Greifen nahe. Dieser Quacksalber, der mir hatte Blut abnehmen wollen, hatte die Spritze falsch gesetzt... so schoss es mir durch den Kopf, und: "ich sterbe gerade". "Da ist Luft in meinen Venen". "Der hat mich umgebracht."
 Es dauerte einige Minuten, bis ich gewahr wurde, das die Dunkelheit um mich herum allein davon herrührte, das ich im Bett lag. In meinem Zuhause, meinem Schlafzimmer war. Das ich hier in Sicherheit war. Geborgen.

Ein weiterer Alptraum folgte kurz darauf, doch darauf möchte ich nicht eingehen, nicht hier an dieser Stelle. Eine Stunde später, als ich mich traute, die Augen wieder zu schließen, nickte ich erneut weg. Wirklich geschlafen habe ich nicht, jedenfalls fühlte ich mich nicht so.

Die alte Wohnung von meinem Cousin, in der ich einige Jahre mit ihm gewohnt hatte.Anfangs war er gut gelaunt, ich nicht. Ich hatte ein mulmiges Gefühl. Ich lag. Ob es ein Bett war oder der Boden, weiß ich nicht zu sagen, daran erinnere ich mich nicht. Dann spürte ich tiefen Schmerz. So ein gewaltiger Schmerz, bei dem man nicht mal mehr genug Tränen hat, um ihn herauszulassen. Keine Kraft, um zu schreien. Keine Kraft mehr, um Wut zu fühlen. Er schlug auf mich ein, hatte etwas in der Hand, mit dem er mir ins Gesicht prügelte. Auf den Körper, immer und immer wieder. Ich sah sein Gesicht, lachend und riesengroß, als würde er den Raum ausfüllen. Verzerrt alles vor lauter Hass und Gewalt, vor Aggression und Zorn. Er schrie mich an. Ich blutete, und mein Herz tat weh, meine Seele schien den Körper zu verlassen...

Ich bekam keine Luft mehr, als ich aufwachte. Ich japste einen Moment, ich hatte Herzrasen und furchtbare Angst. Alles war dunkel, ich konnte nichts sehen, keine Schemen, nichts. Ich konnte nicht atmen, der Kopf pochte. Eine Stimme - ohne Worte - sagte zu mir: "Ich bin immer bei dir, du bist hier sicher." Eine unsichtbare Hand strich mir über die Wange, über das Haar, ganz sanft, zärtlich. "Ich werde dich nie alleine lassen. Du bist in Sicherheit bei mir."
  Langsam kehrte die Atemluft zurück, der Herzschlag normalisierte sich. Wieder wurde mir bewußt, das ich im eigenen Bett war, fernab und schon sehr lange weg von dieser Gewalt. Nur ein Alptraum. Wieder mal.

Diese Träume kommen oft. Zu oft. Alles zerbricht und zerbirst unter mir, alles zerfällt, bricht auseinander, blutet, schmerzt und raubt mir den Atem, die Kraft, die Lebensenergie. Und doch gibt es immer etwas in diesen furchtbaren Momenten, in denen mich die Traum-Angst übermannt: diese Stimme in mir, die mich ruft, die mich in die Realität zurückholt, die mir sagt, das ich nicht alleine bin mit all dem Schmerz und Leid der Vergangenheit. Die Stimme, die zu jemandem gehört, der tief in mir ist, in meinem Herzen, meiner Seele. Die Stimme, die mich befähigt, an diese herrliche Gegenwart zu glauben, an die wunderbare Zukunft, ohne all dieses Elend und die brutale Gewalt, ohne all die Schläge und Ungerechtigkeit. Ein Engel? Möglicherweise. Aber vermutlich doch eher die Vernunft, die mich vor all diesen Alpträumen der Vergangenheit bewahrt, vor diesem Schrecken, und mich hoffnungsvoll und vor allem vertrauensvoll in ein besseres, behütetes Leben blicken läßt.

8. Juli 2015

die Riesennase und die Gurke

Bei der Hitze konnten die beiden Rattenmädels auch nur platt im Käfig liegen. Als Erfrischung haben wir ihnen dann mal ein Stück Gurke gereicht - verfressene kleine Biester! ;) Ninny hat ihre Gurkenscheibe so schnell verdrückt, so schnell konnte man nicht "hallo" sagen.

Gerti mit ihrer Gurke,
wie man sieht schmeckt's! :O)

Ninny, die kleine Neugier ;)

6. Juli 2015

wiederhol Deinen Song endlos! ;)

Während ich eines nachts - mal wieder schlaflos, aber das ist ja nix Neues - ein wenig "ballern" war (mit meinem kleinen Kampfzwerg, oder eher der kleinen Kampfzwergin bei Drakensang), bin ich irgendwann bei einem Lied hängengeblieben, das ich zu gerne in der Endlosschleife gehört hätte. Eignete es sich doch einfach zu gut - da rhythmisch passend und völlig belanglos, dennoch eingängig und nett anzuhören - um gegen all die Monster anzutreten, auf die man eben trifft, wenn man in den Dungeons unterwegs ist (oder auf dem Weg in eben diese 😄) In einem total banalen Film war ich einige Wochen zuvor auf dieses Theme gestoßen, und obwohl ich den Film selber als völlig platt und hirnlos ansehe, gefiel mir die Musik dann doch. Kann ja mal vorkommen, muß ja nun wirklich nicht immer alles anspruchsvoll im Leben sein. 😉

Jedenfalls habe ich dann für einen Moment mein Spielchen verlassen und mal schnell "geglubscht", ob es nicht die Möglichkeit gibt, sich endlos mit einem Lied berieseln zu lassen. Und - in der Tat - mußte ich gar nicht länger als ein paar Sekunden suchen, war schon das erste Suchergebnis treffend. Ich bin auf folgende Webseite gestoßen: Listenonrepeat

Der einfachste Trick - um es hier kurz zu machen - ist, oben im Adressfeld (ich gehe hier von youtube aus!), hinter das "you" ein "repeat" zu setzen, will heißen: die Adresse des Liedes bleibt, nur steht im Adressfeld anstelle von "youtube" letztendlich "yourepeat". Nicht erschrecken! Der Link öffnet sich im selben Fenster, man verläßt die youtube-Seite, landet auf der oben genannten Seite, der Song beginnt von Neuem und wiederholt sich so lange, bis man eben mal Ende macht. :) Man kann auch hier Lautstärke und Größe des Videos einstellen, wie man es gewohnt ist.

Es gibt noch andere Möglichkeiten, aber diese geht am schnellsten, wenn man einfach mal einige Male sein Lieblingslied öfter hören will. Finde ich jedenfalls. Ich hab' es noch nicht mit der gesamten Playlist ausprobiert, aber da diese ebenfalls eine eigene Adresse hat, sollte dies ebenso möglich sein. Geniale Idee!^^

Zum Abschluss dann noch das Lied, eher das Theme, das ich in als erstes in der Endlos-Schleife probiert habe (oder wie die Hessen sagen: "Ei, dem kommt ja Blut ausm Ohr!"):

 
Have fun! :O)




*Dieser Post wurde in meinen Drakensang-Blog Schick-in-Dracania übertragen! 

5. Juli 2015

Seven Nation Army - The White Stripes // kämpfen!

Dieses Lied kannte ich vornehmlich als Michael Van Gerwens Walk-On-Song. Doch nicht allein die eingängige Musik war es, die mir im Ohr hängen blieb. "Irgendwas war doch mit Text... !" dachte ich immer wieder...

  Dann ist mit einige Tage lang ein Satz meines Freundes nicht aus dem Kopf gegangen, der kürzlich zu mir sagte: "Och nö, mach mal bitte ein anderes Lied an, denn das ist ein Party-Lied!" Worauf ich mit hochgezogener Augenbraue nur erwidern konnte: "Nein, das ist ein Kampflied!" Sicher, ich gebe zu, ich habe diesen Song in meiner Drakensang-Playliste gespeichert, die ich gerne mal rauf und runter höre, wenn ich mich in meinem Browsergame verlieren möchte und dort gegen Monster kämpfe. Doch um ihm zu zeigen, das es sich tatsächlich nicht um einen 08/15-Text handelt, habe ich mir in aller Ruhe und ganz genüsslich beim mehrmaligen Hören des Liedes eben diesen genau durchgelesen und - obwohl ich im Englischen versiert bin - auch in der Übersetzung auf dem PC abgespeichert. Vor einigen Tagen dann - mein Schatz und ich saßen gemütlich zusammen und haben ein oder zwei oder drei Bierchen zusammen getrunken - zeigte ich ihm lediglich die deutsche Übersetzung und fragte ihn augenzwinkernd, um welches Lied es sich denn handeln könne. Ich kann ohne weiteres sagen, das er überrascht war, als er dann letztendlich den Song hörte.

Um es mit einem Spruch aus dem Vorspann der Serie "Outer Limits" zu sagen: "Hinter dem Augenscheinlichen steckt noch eine andere Wahrheit". Oder auch so formuliert: manchmal sollte man zwei mal hingucken (oder -hören), ehe man sich ein Urteil bildet.

In diesem Sinne: einfach genießen, ist ein toller Song, immer wieder motiviernd weiterzumachen, für das einzustehen, an was man glaubt!^^





*Dieser Post wurde in meinen Drakensang-Blog Schick-in-Dracania übertragen!

Optimist?


"Ein Optimist ist nur ein Mensch,
der die Nachrichten verpasst hat."



aus "Gambit - Der Masterplan"

3. Juli 2015

doch 'n kleiner Serienjunkie?

Als wirklichen "Serienjunkie" habe ich mich nie gesehen. In den 80ern gab es nicht wirklich die Masse an Serien, die einen vor den TV (so man denn einen hatte) gebannt hätte. Erst gegen Ende der 80er kamen dann die ersten wirklich interessanten Serien für mich auf: als da wären Alf (zum Schießen fand ich den, und dann und wann gucke ich das auch heute noch zwischendurch mal) und dann natürlich die ultimative WG der "Golden Girls". Bis heute eine für mich unerreichte Serie. Solch ein Format gab es seitdem nie mehr, und ich bin froh, das es immer noch hin und wieder ausgestrahlt wird. Allerdings schaue ich die herrlich komischen und herzerwärmend ehrlichen betuchten und betagten Damen auch nicht mehr allzu oft.

Erst 1990 packte mich dann das erste Mal das richtige Serienfieber: nämlich als "Stark Trek: TNG" (deutscher Titel: "Raumschiff Enterprise: das nächste Jahrhundert") zum ersten Mal im deutschen Tivi ausgestrahlt wurde. Von der ersten Folge an war ich jeden Freitag mit dabei, und das war irre! Das war eine unglaubliche Reise in eine fiktive und teilweise sehr grauenvolle, groteske, absurde und doch auch interessante wie auch fantasievolle, harmonische und friedvolle Zukunft. Noch heute wohl - abgesehen von Dr. Who ;) - meine absolute Lieblingsserie! Diese Serie hat mich zum Trekkie gemacht, und das ist ein Prädikat, das ich mir mit Stolz verleihe.

Doch ein Serienjunk ist man ja nicht, weil man mal eine Serie guckt. Den Werdegang zum Serienjunkie, den ich an sich - meiner Meinung nach - noch immer nicht vollkommen vollzogen habe (und vermutlich auch nie werde, denn so sehr reizen mich endlos laufende, oft völlig zusammenhanglos aneinandergereihte Geschichten nicht), werde ich hier nicht ins kleinste Detail aufführen. In den 90ern kamen dann noch "Psi Factor" und - vor allem! - "Outer Limits" hinzu. Den früheren 80er-Jahre Vorläufer hierzu ("Twilight Zone") genoss ich bereits in früher Jugend, und konnte mich auch als Erwachsene nicht von den faszinierenden Zukunftsvisionen lossagen, die teilweise heutzutage schon gar nicht mehr fiktiv sind. "Outer Limits" läuft immer Sonntags nachmittags, zwei Folgen am Stück, und wann immer ich Zeit habe, sehe ich es mir an --- und ich kann nur sagen: es schlägt mich auch heute oftmals noch in den Bann. :)

Montags dann - jetzt auf Maxx, zuvor lief es Freitags auf RTL Nitro - folgen die Brüder von "Supernatural". Die hatte ich, als sie noch brandneu waren, bereits im PayTV verfolgt. Um das berühmte Zitat aus dem Film "Lethal Weapon" ein wenig abzuändern: "ich glaube, ich werde nie zu alt für diesen Scheiß!"

Der Dienstag Abend gehört dann - zumindest für die gängigen 41 Minuten - den "Falling Skies"-Protagonisten. Hier läuft im PayTV die 5. Staffel - angeblich die finale, aber das sei dahingestellt. Immerhin ist Steven Spielberg hier der ausführende Produzent, und das der einen Hang dazu hat, immer ein Geheimnis offenzulassen, um wieder daran anknüpfen zu können, kann man sich wohl denken. ;)

Und Donnerstags tauche ich dann - und da ist gegen Ende der Woche das Hibbeln schon groß! - in die scheinbare Kleinstadt-Idylle von "Wayward Pines" ab. Anfangs wollte ich die Serie (aufgrund der Vorschau) allein schon wegen Hauptdarsteller Matt Dillon sehen, den ich aus meiner Jugendzeit kenne - und den ich damals wie heute immer noch schnuckelig finde. Doch kaum war die erste Folge rum, da hinterließ das aus mir unfreiwillig hervorgebrochene "wow!" schon verlauten, das dies mit Abstand die interessanteste und vielversprechendste Serie zu werden schien, die ich seit "Six Feet Under" und "Deadwood" gesehen hatte - somit also seit vielen, vielen Jahren. Der Knaller diese Show! Die Spannung steigt von Folge zu Folge, ohne sich in ständigen Wiederholungen zu zergehen, ohne alles unnötig in die Länge zu ziehen, nur um den Zuschauer zu verwirren oder mit allen Mitteln bei Laune halten zu wollen. Eine Serie der Superlative, da kann so schnell keine andere mithalten.

Dann komme ich zum Täglichen: "Torchwood" wird seit zwei Wochen auf dem PayTV-Sender SyFy ausgestrahlt, von der 1. Staffel an, zwei Folgen hintereinander. Wurde mir mal in einem Browsergame die Frage gestellt, woher ich denn Captain Jack Harkness kennen würde, "von Torchwood oder Dr. Who?", da ich ein Bild von besagtem Cap Jack in meinem Profil hatte. Da dachte ich dann nur: "okay, ich sollte mir diese Serie auch mal ansehen". Ich wußte lediglich, das es ein Spin-Off von Dr. Who war. Und zwar erdacht von einem der genialsten Drehbuchautoren, die je beim Doktor mitgewirkt haben, wenn nicht sogar von dem innovativsten! Seine Geschichten gefielen mir immer am besten, deshalb konnte Torchwood kein Fehlgriff sein. Ich muß sagen, ich bin angenehm überrascht. Allerdings dachte ich schon bei etlichen Folgen, das die Torchwood-Anhänger so ein bissi im Nachteil sind, sollten die den Doktor nicht kennen. Sind doch einige Anspielungen auf Dr. Who, die man so ohne weiteres nicht versteht, da der Doktor nie wirklich im deutschen Free-TV ausgestrahlt wurde (außer einige wenige Staffeln vor vielen Jahren auf pro7, von denen man allerdings nicht wirklich auf etwas schließen kann). Umso mehr Spaß macht mir die Serie, und das Erklingen des Tardis-Geräusches in der letzten Folge der 1. Staffel ließ mein Herz vor Freude höher schlagen! <3
 Um nicht ganz abzuschweifen: tägliches Alien-Jagen mit Torchwood gehört nun also auch auf meinen Serien-Speiseplan.^^
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Die einzige Serie, die momentan also noch aussteht - und da wird die Aufregung immer größer, das Hibbeln kann ich kaum noch in Zaum halten, so sehr wünsche ich den August bei, in dem es dann hoffentlich in Deutschland endlich wieder losgehen wird! - ist mein geliebter Doktor, Doktor Who nämlich.

Die Frage nach dem Serienjunkie stellt sich also nicht wirklich. Und doch: vielleicht so ein bißchen? ;)


P.S.: alle hier verlinkten Begriffe führen zur Serienbeschreibung bei wiki. Wer also nicht zu viel erfahren will oder bereits alles kennt/weiß, braucht nicht anzuklicken. ;)

1. Juli 2015

winziger Schnarchsack :o)

Nee, echt, sowas Süßes! So ein liebes, knuffiges, wundervolles kleines Wesen! Naja, Siebenschläfer fand ich ja schon immer goldig, aber dieser kleine Schnarchsack... das wärmt einem das Herz! :O)

Ach so: unbedingt den Ton anschalten beim Abspielen, das ist einfach nur drollig!^^

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